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Kurzmeldung am Montag

28. November 2016

Immer noch ist kaum Zeit, aber am Wochenende konnte ich Samstagabend mit lieben Bekannten Raclette essen und am Sonntag mit meinen Strickmädels einen kleinen Bummel über den Schauinsland-Lichtermarkt im Landschaftspark Duisburg machen. Anschließen dann gab es lecker Waffeln mit Kirschen und Sahne bei mir, wir hatten uns lange nicht gesehen und viel zu plaudern. Rechtzeitig zu diesem Großereignis und zum ersten Advent wurde das Stoffpaneel mit dem Tannenbaum fertig und ziert nun die Tür zum Büro

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Oh Tannenbaum……🙂

Ausserdem habe ich eine der im Sale erstandenen nicht perfekten Wollmeisen angestrickt, das Garn passt perfekt zur Anleitung Bubinga von Astrid Schramm.

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Und damit ist schon das Ende der Neuigkeiten erreicht, ich verabschiede mich in den täglichen, ganz normalen Wahnsinn.

Keks statt Fernsehen

20. November 2016

Gestern abend war ja mal so gar nix Spannendes im Angebot, also habe ich die gerade erst aufgeräumte Küche in Schutt und Asche gelegt und Spritzgebäck gebacken.

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Bisher hatte ich mir immer den gusseisernen Fleischwolf von Muttern ausgeliehen dafür (und mit den Schraubzwingen jedes Mal neue Macken in den Tisch geschrappt). Letztens gab es beim Discounter die im Bild zu sehende Alternative aus Kunststoff die man einfach per Saugnapf am Tisch befestigt. Klappt prima und der Tisch ist unversehrt, ließ sich auch ruckizucki reinigen, gute Anschaffung.  Die Kiste Plätzchen aus dem einen Kilo Mehl ist schon gut geschrumpft, alle haben mal probiert, Geschenktütchen für Omma2 und eine Einladung in dieser Woche sind gepackt worden, dafür daß hier keiner Weihnachtskekse wollte ist der Rest recht übersichtlich.  Mal sehen, falls ich es in dieser Woche schaffe lege ich nochmal nach.

Auf Wunsch einer einzelnen jungen Dame habe ich die Kekse nocht mit Schokoguss versehen. Nun ist aber mal gut…..

 

Omma-Update und kurz vor Advent

16. November 2016

Wie man lesen kann konnte man nix lesen seit dem 1. November. Jawoll, immer noch Omma 2, aber es geht ihr inzwischen schon ein bisschen besser und sie kommt in ihren eigenen 4 Wänden recht gut klar. Aber es war schon ein heisses Rennen die letzten Wochen. Wenn euch jemand sagt da gibts dann dies, das und jenes von der Krankenkasse dann glaubt das mal erst nur so bedingt. Man kann da viele Dinge beantragen, aber ob es dann genehmigt wird ist wieder eine andere Geschichte. Ich will nicht mit Details langweilen, nur so viel: wenn du alt und krank bist und dann leider nicht reich, dann bist du ohne eine Familie die sich kümmert ganz allein auf weiter Flur. Weil wir ja Familie sind und uns kümmern ist das dann ärgerlich, aber Omma muss nicht drunter leiden.  Und das ist schließlich das Wichtigste.

Weil die Zeit so schnell vergeht und so ausgebucht ist habe ich in den letzten Tagen schonmal alles für die Vorweihnachtszeit fein gemacht, hier mal die Deko im Wohnzimmer und der Kranz mit den Lämpchen, das ist dann in der Küche.

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Wie immer hat Omma 1 (die mit den heilen Füßen) den Rubbelloskalender bekommen, das ist hier Tradition und ein Dankeschön für viele Töpfe mit warmem Essen, gebügelte Wäschekörbchen, angenommene Pakete und deshalb Ausgehverbot und, und, und im Laufe des Jahres. Die immer zum Advent wieder sehr kleine Tochter hat in diesem Jahr den Kalender von Art Deco bekommen, Kosmetik geht ja immer und ich muss ehrlicherweise sagen der war dann letztlich nicht teurer als der selbst zusammengesuchte vom letzten Jahr. Für den Gatten gibt es diesmal einen selbst befüllten Kalender, da ist mal flüssiges und mal herzhaftes oder süßes Leckerchen drin.

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Das ist so ein wenig das schlechte Gewissen weil ich ja mit dem Kind in der Vorweihnachtszeit für 10 Tage ins sonnige Florida verschwinde, gibts in der Ausprägung auch nicht jedes Jahr. Ob er dann *ehrlich jetzt mal….bis zum 1.?*  warten müsse hat er gefragt. Ja, ich kontrolliere das, keine Chance. Böse, ich🙂

Das Strickzeug liegt fast unangetastet an der alten Stelle und ich fürchte vor Weihnachten wird das auch nicht groß bewegt, höchsten während des langen Fluges in die USA, da werde ich wie immer ein Strickzeug einpacken und hoffentlich auch wie immer unbehelligt stricken können. Falls ihr also nix hört….dann ist hier alles gut aber keine Zeit um das zu berichten.

Von wegen Langeweile

1. November 2016

Der letzte Post endete ja mit dem Hinweis auf die braune Socke und das gerade so entspannend langweilige Leben hier……das war dann mal ein Irrtum. Denn Omma zwo hatte sich beim Sturz von einer Leiter (Lampe putzen, mit 81 Jahren dringend dann wenn keiner da ist) den Fuß verletzt, bisschen dick wie sie sagte. 4 Tage später dann mit Omma zum Arzt weil immer noch dick und siehe da, Sprunggelenk dreifach gebrochen. Jajaja, da hab ich mal wieder fürs Leben gelernt, wenn jemand sagt es sei nicht so schlimm und das ginge schon wieder dann nicht daran glauben sondern knallhart den Beweis fordern, mit dem Wissen wie der Fuß ausgesehen hat wäre ich noch am Abend des Sturzes ins Krankenhaus mit Omma, aber hinterher ist man immer schlauer.

Damit haben sich die Tagesabläufe der Familie natürlich komplett verschoben, ein eng getakteter Plan für die Krankenhausbesuche und was so drumrum zu regeln ist wurde aufgestellt, und der wird sich ab Ende dieser Woche nochmal verschärfen denn dann geht Omma nach Hause, und wie ich erfahren habe steht ihr eine Haushaltshilfe 3 bis 6 Stunden die Woche zu, das wird dann von der Krankenkasse gezahlt. Muss ich ja hier nicht erwähnen daß man da wohl trotzdem täglich reingucken muss und deshalb wird es hier auf gar keinen Fall langweilig.

Was meine Strickstücke angeht so habe ich den Westknitskal für mich abgebrochen, es war interessant aber nicht mein Design und deshalb wurden die Nadeln gezogen. Der Penguono ist kaum gewachsen, die langweiligen braunen Socken sind schon am Mann und ausserdem habe ich Reagan, eine sehr hübsche Strickjacke auf den Nadeln. Fortschritte werden dann nur sehr langsam zu sehen sein weil…. siehe oben.

Trotz der ungeplanten Familienkatstrophen waren wir am Wochenende zum Ausklang mit unseren Wohnmobilkollegen, es war wieder Camping Teichmann am Edersee. Diesmal haben wir den Freitag genutzt um uns das Ederseeatlantis anzusehen, immer wenn der Edersee wenig Wasser hat tauchen die um 1912 gefluten Dörfer oder was davon übrig ist auf.

Hier zum Beispiel die Brücke von Asel

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Ich stehe beim Fotografieren mitten im See, die grüne Fläche ist eigentlich unter Wasser, man kann das gegenüber an der grauen Kante gut sehen, so hoch steht das Wasser normalerweise.

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Hier mal von der Brücke nach links geknipst, es ist schon so lange trocken daß da saftige Wiesen entstanden sind, in der Mitte die Überreste des Sees. Ich fand das absolut faszinierend, die Brücke auf der ich da stehe sieht aus wie eben noch genutzt, keine Schäden oder andere Hinweise darauf daß sie normalerweise unter Wasser ist.

Wie man auf den Bilder erkennen kann hat sich der Oktober in den letzten Tagen von seiner farbenfrohen und sonnigen Seite gezeigt, und auch heute strahlt die Sonne und es fühlt sich nicht wie November an.

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Damit verabschiede ich mich in die erste Novemberwoche und bin gespannt auf die weiteren Kapitel von *Unser Omma ihr Gipsfuß*, eine wahre Geschichte aus dem Ruhrgebiet des Jahres 2016🙂

Kreativ mit Hack

17. Oktober 2016

Immer stricken geht ja auch nicht, man muss ja mal was essen. Diesmal Hackfleisch, ich hatte da ein Bild gesehen auf dem die Frikos in einer Muffinform im Ofen gebacken wurden. Musste ich mal testen.

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Oben also die etwas größeren Klopse, unten dann der Versuch das in Papierförmchen zu legen und abzubacken, auch das klappte prima und wie man sich vorstellen kann war der Herr des Hauses höchst entzückt. Friko to go in Mini, immer gerne genommen.

Wenn ihr das nachmachen möchtet, bei 220 Grad hab ich die Großen ca. 25 min., die Kleinen 15 min. gebacken. Das nächste Mal werde ich dann Hackmuffins mit Feta inside backen, das ist auch immer lecker.

Stricktechnisch arbeite ich am Penguono, das ist bisher optisch noch unspektakulär, am Mysterykal, das zeig ich nicht damit hier nicht versehentlich jemand reinklickt und sich dann über das Bild ärgert, und ausserdem (gähn) an Herrensocken 6-fach Gr. 45 in dunkelbraun (möchte der Gatte gerne verschenken). Der Rest meines Lebens ist im Moment ruhig und ohne besondere Vorkommnisse (also so langweilig wie die braunen Socken). Gut so!

Noch ein bisschen London

12. Oktober 2016

So, nun sind die Bilder endlich bei mir gelandet und ich habe aus über 500 Aufnahmen ein paar rausgefischt die einen Eindruck vermitteln was ich da in den sechs Tagen so gemacht habe.

Zunächst mal bei Ankunft in unserer wirklich schönen Unterkunft

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ein kurzer Spaziergang zu Waitrose, ein Supermarkt der vom Sortiment auf dem Level der Edekamärkte hier im Umkreis ist, etwas hochpreisigere Ware aber ein tolles Sortiment. Und der Einkauf für die ersten Frühstücke und Abendhäppchen

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Links vegetarisch fürs Kind, rechts Ham and Eggs für Muddi.

Den Montag verbrachten wir auf der Oxfordstreet und im Umkreis, einfach mal treiben lassen und sehen was im Angebot ist. Der Dienstag stand dann ganz im Zeichen von Harry Potter, bzw. der Studiotour

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Das war schon beeindruckend, so im Speisesaal von Hogwarts zu stehen, und dann seht ihr mich bei dem Versuch durch die Wand auf das Gleis 9 3/4 zu gelangen.

Dienstags dann hatten wir Tickets für den SkyGarden gebucht, dort konnte man aus luftiger Höhe auf die Themse, die Towerbridge und zur anderen Seite zum London Eye sehen, unmittelbar auf der Rückseite dann the Gherkin, dieser Tannenzapfen aus Glas.

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Im Innenbereich ein Restaurant und eine Cafeteria, die wir dann genutzt haben um uns bei eiskalter Limo abzukühlen, London hatte ja wettertechnisch wirklich alles gegeben, an diesem Tag auch wieder knapp 30 Grad.

Der Donnerstag dann war geplant für die British Library, dort fand gerade eine Ausstellung zum Thema Punk statt. Für mich bekanntes Terrain konnte ich bei der Tochter punkten, so Anfang der 80er war ich ja quasi dabei als die Helden dieser Ausstellung an den Start gingen🙂 Ein Sehr beeindruckendes Gebäude, die riesigen Büchermengen, ein schöner Museeumsshop, es gibt da sogar ein großes Cafe das wir aber nicht besucht haben. Man kann ja nicht immer essen.

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Im oberen Bild dann, über das Dach der Library hinweg fotografiert, der Bahnhof Kings Cross. Und alles, ich kann es immer wieder nur betonen, um die Ecke unserer Unterkunft. Das hieß dann natürlich auch daß wir viel gelaufen sind, aber wenn genug zu sehen ist dann merkt man das ja kaum.

Unser Besuch im Britischen Museum am gleichen Tag war leider etws verkürzt, wegen der unglaublichen Hitze konnte man da wirklich nur in die klimatisierten Räume, große Teile waren so aufgeheizt daß wir auf die Besichtigung verzichtet haben, das machen wir dann mal im Winter irgendwann. Trotzdem blieb noch genug übrig das man sich ansehen konnte und das haben wir dann auch getan.

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Den Rest des Tages haben wir dann am Themseufer im Schatten der Towerbrigdge verbracht, bei Iced Caffe Latte und leichtem Wind.

Freitags dann endlich das Wetter mit dem man in London rechnet, kühl (naja, kühler als 30 Grad eben) und regnerisch. Wir sind dann zum finalen Shopping in die City, schlenderten über die Carnaby Street, waren am Picadilly Circus

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und am Big Ben, ihr seht mich links wie ich das Glockenspiel aufnehme und an den Gatten sende der das Haus gehütet hat während wir auf Städtetour waren.

Überhaupt, man sieht mich hier recht oft auf den Bildern. Während ich überlegte was ich zeige von dieser Tour habe ich mir gesagt: tolle Bilder aus den Metropolen dieser Welt gibt es überall im Netz, aber das hier war meine (bzw. unsere) ganz persönliche Tour, und wenn ich davon erzähle dann gehören für mich auch diese Bilder dazu. Die hat übrigens meine Tochter gemacht, und ich finde mit einem guten Auge für spezielle Motive wie zum Beispiel das Big Ben Foto mit mir oben.

Unbedingt noch zu erwähnen ist daß die Abreise über London Heathrow total entspannt war, das ist einer der am besten organisierten Flughäfen von denen ich je gestartet bin. Wir konnten bei Ankunft dort um 12.30 schon unsere Koffer einchecken, unser Abflug war erst um 17.30. Also dann noch gegessen, gebummelt und letzte Kleinigkeiten eingekauft ehe es Richtung Heimat ging. So schnell war die Woche vorbei…..

 

Ohne Worte

10. Oktober 2016

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Fehlt noch ein bisschen gelb, gerne in fast neon. Hab ich nicht,  aber auf dem Weg zum Discounter liegt ja die Wolldealerin des Vertrauens. Aber sonst, use what you have, das lag hier alles noch in den Schubkästen.