Familienkram, Gesabbel

Von wegen Langeweile

Der letzte Post endete ja mit dem Hinweis auf die braune Socke und das gerade so entspannend langweilige Leben hier……das war dann mal ein Irrtum. Denn Omma zwo hatte sich beim Sturz von einer Leiter (Lampe putzen, mit 81 Jahren dringend dann wenn keiner da ist) den Fuß verletzt, bisschen dick wie sie sagte. 4 Tage später dann mit Omma zum Arzt weil immer noch dick und siehe da, Sprunggelenk dreifach gebrochen. Jajaja, da hab ich mal wieder fürs Leben gelernt, wenn jemand sagt es sei nicht so schlimm und das ginge schon wieder dann nicht daran glauben sondern knallhart den Beweis fordern, mit dem Wissen wie der Fuß ausgesehen hat wäre ich noch am Abend des Sturzes ins Krankenhaus mit Omma, aber hinterher ist man immer schlauer.

Damit haben sich die Tagesabläufe der Familie natürlich komplett verschoben, ein eng getakteter Plan für die Krankenhausbesuche und was so drumrum zu regeln ist wurde aufgestellt, und der wird sich ab Ende dieser Woche nochmal verschärfen denn dann geht Omma nach Hause, und wie ich erfahren habe steht ihr eine Haushaltshilfe 3 bis 6 Stunden die Woche zu, das wird dann von der Krankenkasse gezahlt. Muss ich ja hier nicht erwähnen daß man da wohl trotzdem täglich reingucken muss und deshalb wird es hier auf gar keinen Fall langweilig.

Was meine Strickstücke angeht so habe ich den Westknitskal für mich abgebrochen, es war interessant aber nicht mein Design und deshalb wurden die Nadeln gezogen. Der Penguono ist kaum gewachsen, die langweiligen braunen Socken sind schon am Mann und ausserdem habe ich Reagan, eine sehr hübsche Strickjacke auf den Nadeln. Fortschritte werden dann nur sehr langsam zu sehen sein weil…. siehe oben.

Trotz der ungeplanten Familienkatstrophen waren wir am Wochenende zum Ausklang mit unseren Wohnmobilkollegen, es war wieder Camping Teichmann am Edersee. Diesmal haben wir den Freitag genutzt um uns das Ederseeatlantis anzusehen, immer wenn der Edersee wenig Wasser hat tauchen die um 1912 gefluten Dörfer oder was davon übrig ist auf.

Hier zum Beispiel die Brücke von Asel

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Ich stehe beim Fotografieren mitten im See, die grüne Fläche ist eigentlich unter Wasser, man kann das gegenüber an der grauen Kante gut sehen, so hoch steht das Wasser normalerweise.

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Hier mal von der Brücke nach links geknipst, es ist schon so lange trocken daß da saftige Wiesen entstanden sind, in der Mitte die Überreste des Sees. Ich fand das absolut faszinierend, die Brücke auf der ich da stehe sieht aus wie eben noch genutzt, keine Schäden oder andere Hinweise darauf daß sie normalerweise unter Wasser ist.

Wie man auf den Bilder erkennen kann hat sich der Oktober in den letzten Tagen von seiner farbenfrohen und sonnigen Seite gezeigt, und auch heute strahlt die Sonne und es fühlt sich nicht wie November an.

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Damit verabschiede ich mich in die erste Novemberwoche und bin gespannt auf die weiteren Kapitel von *Unser Omma ihr Gipsfuß*, eine wahre Geschichte aus dem Ruhrgebiet des Jahres 2016 🙂

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2 thoughts on “Von wegen Langeweile”

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