Draußen, Gesabbel, Shopping, Unterwegs

Urlaub ist immer zu kurz :)

Wobei ich tatsächlich das Gefühl habe seit Ende April dauernd unterwegs gewesen zu sein. Wir waren schon mehrere Wochenenden mit dem Camper unterwegs und jetzt auch mal länger am Stück, das Sofa und ich haben uns so gefreut uns mal wieder zu sehen ….

Gestartet Richtung Elburg für ein verlängertes Wochenende

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Immer dabei, Felix, der Reisehase. Und ein wunderbarer Strauß Pfingstrosen die mir Herr greeny von einem Fahrradausflug mitbrachte.

Dann ein kurzer Zwischenstop daheim, die Pfingstrosen hat meine Tochter übernommen und noch eine Woche Freude daran gehabt. Weiter ging es Richtung Nordsee, Nordfriesland war unser erstes Ziel. Dort haben wir einige schöne Tage in Büsum verbracht, Fisch gefuttert, den Wind um die Nase wehen lassen….einfach schön da.

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Und bei tollem Wetter, kühl aber immer sonnig. Zumindest für ein paar Tage, dann zog es sich ein bisschen zu und wir sind mal unterwegs gewesen, Torte in St. Peter Ording

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und dann Wolle in Tönning, das Eiderstedter Garnkontor lockt mit seinen Garnen.

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Das Bild dann wegen aufziehenden Regens schon im Auto geknipst, am nächsten Tag dann viel Feuchtes von oben und wir sind ein bisschen weiter gezogen. Wegen diverser Baustellen und Ferienbeginn in Niedersachsen sah das auf den Autobahnen nicht so gut aus, unser Ziel war Soltau und wir haben mal dem Googleroutenplaner gesagt er möge uns ohne Autobahnen dahin bringen. Spannende Sache, bei Brunsbüttel sind wir mit einer kleinen Fähre dann unerwartet über den Nord-Ostsee-Kanal geschippert, der Transit macht den Freischwimmer 🙂

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Das war übrigens kostenlos, zu unserer Überraschung. Nicht kostenlos war dann die Überfahrt Glücksstadt-Wischhafen, aber das war uns auch klar, schade war der Nieselregen aber sonst…..ich fahr doch so gerne Schiffchen.

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Wir sind das hinter dem Wohnmobil, das kleinere Auto. Und weil man ja von da nix sehen kann haben wir schön vorne am Bug gestanden während der Überfahrt, inklusive der einen oder anderen Portion Elbwasser die uns entgegenspritzte.

In Soltau dann konnte ich endlich Tee kaufen, denn…..das war vorher schwierig. Ich bin mit einer 50g Portion Tee losgefahren weil, im Norden da gibts ja überall Tee zu kaufen und du nimmst ja auch kein Bier mit in die Kneipe, nech? Aber in Büsum gab es nix, in St. Peter Ording dann ein bisschen aber da deck ich mal den Mantel des Schweigens drüber, das Geld hätte ich sparen sollen. In Soltau dann gleich zweimal Tee von guter Qualität und in toller Auswahl. Geht doch 😉

Nach wieder einigen Tagen dann ab Richtung Celle, ein bisschen durch die Stadt schlendern und dann gegen Nachmittag sind wir hier gelandet

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Und man kann es bei der goldenen Ratte schon sehen, Hameln hatte gerade keine Sonne im Angebot. Wir haben dann dort auf dem Campingplatz direkt an der Weser noch eine Nacht verbracht (sensationell schönes, nagelneues Sanitärhaus !!!) und am nächsten Tag…..

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dann ab nach Hause, das Wetter hat uns die Entscheidung abgenommen wann es losgeht.

Jetzt erst mal wieder in den Alltag starten, Montag wieder ins Büro. Aber da freu ich mich tatsächlich schon drauf, ich gehöre ja zu denen die gerne arbeiten gehen. Bis dahin Zeit die neue Wolle zu wickeln, Pläne zu schmieden und Pojekte zu suchen.

 

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Gesabbel, Neu und für gut befunden, Unterwegs

Die H+H in Köln

Endlich finde ich Zeit etwas über meinen Besuch bei der H+H in Köln zu erzählen. Ich war dort am letzten Tag der Messe um zu schauen was die Strickwelt Neues zu bieten hat. Und natürlich um die liebste Freundin, die für die Messe über den großen Teich geflogen kam, zu treffen und für eine Nacht mit zu mir zu nehmen.

Start für mich war der Stand von Knit Pro, wegen der Freundin und meiner Liebe zu den Produkten die dort zu sehen sind. Der Stand war wunderbar vielfältig, farbenfroh und bot eine perfekte Übersicht über die Produkte. Ich erwähne das deshalb weil es durchaus Messestände gab die es an professionellem Auftritt mangeln ließen, sowohl optisch als auch was das Personal betraf. Aber die sind hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt, ich habe viel Schönes und jede Menge nette Profis entdecken können 😉

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Zu den Garnen: es wird wieder sehr dick, flauschig und auch farblich eher bedeckt.

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für die Kleinen
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sooo flauschig

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Tja, bleibt zu hoffen der nächste Winter wird sehr, sehr kalt.

Schade finde ich ja daß bei dieser Messe, die immer im Frühjahr stattfindet, fast ausschließlich Wintergarne zu sehen sind, bei einer Fachmesse die nur einmal im Jahr stattfindet wäre es auch schön die Sommerkollektionen der Hersteller zu sehen.

Aufgefallen sind mir bei vielen Herstellern die Tortenknäuel mit Farbverlaufsgarnen, hier einige Beispiele

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Dabei waren sowohl gefachte als auch gezwirnte Garne zu sehen. Ein bisschen hat das für mich einen Beigeschmack, mein Herz schlägt für die kleinen Wollwicklerinnen die diese Idee hatten und damit einen Kundenkreis erschließen konnten, nun wird das von den Großen nachgemacht. Ich hoffe die Einbußen sind nicht zu arg für die kleinen Manufakturen…….

Und dann gab es natürlich auch etwas Neues, das man vor Ort ausprobieren konnte

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Mit Hilfe von drei rechtwinkligen Nadeln kann man durchaus Socken stricken, ich habe es ausprobiert. Vielleicht eine Alternative für die, denen das Nadelspiel zu fummelig und die Minirundnadel zu unhandlich ist.

Und es gab jede Menge Tierchen, Dekoratives für das Heim, Technik eingestrickt, gehäkelte Schönheiten, seht selbst

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Und falls ihr noch von den T-Shirt-Garnen etwas lagern habt, hier ist die Idee die man drinnen und draussen prima verwenden kann

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Blumenampeln aus Makrame…..das könnt ihr doch sicher auch noch, oder? Auch für einen dekorativen Wandbehang ist die Technik geeignet.

Viele Bilder, aber so bekommt ihr dann einen kleinen Eindruck was ich sehen konnte. Ich freu mich schon sehr auf den Herbst, und ich habe genau ein Garn gesehen daß ich dann auf jeden Fall haben möchte um mir eine dicke Jacke daraus zu stricken.

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War sogar in den richtigen Farben ausgestellt und sooooo  weich.

Aber jetzt erst mal den Sommer erleben und genießen, bis es kalt wird ist ja noch etwas Zeit.

Gesabbel, Shopping, Unterwegs

Berlin

Pünktlich um 8.20 Uhr hob am Freitag den 24.2.  die Maschine nach Berlin Tegel in Düsseldorf ab, an Bord meine Tochter und ich. Bisschen flau war uns wegen des Sturmes am Tag davor, aber wir sind ruhig in knapp 45 Minuten nach Berlin geflogen, gelandet, ruckzuck die Koffer gehabt und dann Richtung Hauptbahnhof mit dem Bus. Dort haben wir unsere Koffer in Schließfächer gepackt weil wir erst gegen 15 Uhr unser Hotel beziehen konnten und schonmal ein bisschen Berliner Luft geschnuppert, lecker im Vapiano gegessen und dann ab nach Friedrichshain ins Hotel nhow. Was für ein abgefahrenes Hotel, das Design in pink macht so richtig gute Laune

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Und als netten Service konnte man sich Bademäntel und Puschen bringen lassen, haben wir natürlich gemacht

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🙂 wie girlie ist das denn bitte?

Also waren unsere 3 Nächte auf jeden Fall mit dem rosa Zimmer und dem gemütlichen Bademantel-Schlappen-Set sehr gut ausgestattet. Ausserdem gab es eine Nespressomaschine nebst Kaffeekapseln, auch Tee und ein Wasserkocher standen zur Verfügung, ebenfalls ein Gratis-Service.

Wir haben dann schweren Herzens unseren rosa Mädchentraum verlassen und sind losmarschiert, Wollen Berlin in Friedrichshain war das Ziel um ein bisschen Wolle zu shoppen. Ausserdem gab es nicht weit von dort einen Cupcake-Laden, dort mussten wir einkaufen weil ja um 12 Uhr nachts mein Geburtstag zu feiern war, da ist dann ein vorab-Cupcake und ein weiterer zum Frühstück unbedingt erforderlich. Wir kauften also reichlich ein.

 

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Der Plan bei Burgeramt zu essen wurde dann kurzfristig umgeworfen, direkt daneben gab es Falafel und Schawarma das uns lockte. Sehr lecker!

Die nächsten beiden Tage verbrachten wir damit uns verschiedene Dinge und Orte anzusehen, die wir bisher noch nicht so ausgiebig angeguckt hatten, unter anderem das Anne-Frank-Haus und das Holocaustmahnmal und einige andere Mahnmale die an eine wenig schöne Zeit in der deutschen Geschichte erinnern.

Noch einmal hab ich kurz Wolle geshoppt, Herr U in den Heckmannhöfen war unser Ziel, auch da wurde ein bisschen eingekauft. Insgesamt sah dann das Wolltäschchen so aus:

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Und dann konnten wir am Montag, dem Tag der Abreise, wieder raus aus dem Hotel (leider) und zum Hauptbahnhof, Koffer ins Schließfach, ab in die Stadt, nach zwei Fehlversuchen wegen viel zu voll endlich bei Barcomis Deli Kuchen essen.

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Was wirklich hmmm, sagen wir mal überraschend war war der Flughafen Tegel. Ich war das erste Mal per Flugzeug in Berlin, bis dahin immer mit dem Auto oder Reisebus. Der Flughafen erinnerte mich ein bisschen an Palma de Mallorca in den frühen 80ern. Bisher haben wir immer auf unseren Touren, gerade bei der Abreise, noch viel Unterhaltung, Einkaufsmöglichkeiten und leckeres Essen auf den Flughäfen genossen, das war hier so mehr Fehlanzeige. Wir haben dann erst mal nach einer Sitzmöglichkeit gesucht, gibt es da nicht soooo viele, es sei denn man geht in den Imbiss/das Lokal dort. Erst nach dem Check-In, wenn man in der Schlange gewartet hat, geht eine Tür auf und die Sicherheitskontrolle beginnt, und zwar nur für diesen einen Flug. Dann gibt es zwar Sitzgelegenheiten, während man auf das Boarding wartet, aber Gastronomie oder Shopping auch hier dann so überhaupt gar nienicht mehr.  Wenn wir das gewusst hätten, wären wir wirklich erst auf den letzten Drücker dort angekommen, wir waren 2 1/2 Stunden vor dem Abflug schon dort, weil wir mit etwas mehr von allem gerechent hatten. Sollte man also wissen, das ist einer der Flughäfen, die nicht unbedingt zum langen Verweilen einladen.

Wie oben zu sehen war konnte ich auch wieder eine der von mir so heißgeliebten Starbuckstassen aus der You-are-here-Serie erbeuten. So langsam wird es eng im Schrank  und da fehlt die Miami-Tasse, weil die in Benutzung ist.

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Hiern och ein paar Bilder, die wurden mit der Kamera der Tochter aufgenommen und geben dann nochmal ein bisschen mehr her als hier zu sehen war. Bis dann….immer schön fröhlich bleiben.

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Familienkram, Gesabbel, Unterwegs

Florida im Dezember

Endlich habe ich Bilder, endlich kann ich zeigen (ein wenig zumindest) wie wir die 10 Tage bei meiner Freundin Elke in Florida verbracht haben.

Start am 7.12. in Düsseldorf, der Flug mit der Airberlin war wieder gut, ruhig und wir wurden an Bord der Maschine gut betreut. Dann der Schock beim Aussteigen aus dem Flieger: zack!!!!! 28 Grad und 80 % Luftfeuchtigkeit. Schnappatmung deLuxe, das muss man erst mal verdauen. Sehr problemlos durch die Einreiseprozedur, ruckzuck Koffer gehabt, dann raus in den warmen Sommertag.

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Das erste Shoppingzentrum, das erste Restaurant auf der To-do-List, als Big Bang Theory-Fan war das natürlich Pflicht. Penny hatte keinen Dienst 🙂

Spaziergang an der Riverside in Fort Lauderdale, und ja, es gibt da unterwegs Tiere zu sehen mit denen der Mitteleuropäer nicht unbedingt rechnet. Der Kollege oben im Bild war gut eine Meter lang…..huch!

Seaside, ich grinse so weil der Becher im Fuß eine Birne mit wechselndem Licht hatte….fancy Drink, nech? Und dann mal ins Wasser, und ihr kennt das, da kommt die Welle und dann ist der Sand auf einmal unter den Füßen in Bewegung…knapp nicht reingefallen.

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Felix, der Reisehase, der war natürlich auch diesmal dabei, hier sonnt er sich ein bisschen am Hollywoodbeach.

Der 25. Geburtstag meiner Tochter, mit einem leckeren Frühstück/Brunch bei Ihop wurde dieser Tag begangen. Besonders entzückend unsere Kellnerin dort, meine Tochter wollte so gerne eine der Tassen von dort kaufen, sie bekam zwei Stück geschenkt und zwar perfekt in Papier eingewickelt für die Heimreise. Ausserdem kamen meine Hash browns doppelt, mit einem *merry christmas* stellte sie mir die überzählige Portion hin, ohne daß uns das berechnet wurde. Service können die, das muss man den Amerikanern lassen. Es gab dann natürlich ein Extra-Spezial-duwarstliebzumeinemkind-Trinkgeld. Und zwar von Herzen gerne.

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Wir haben meine arme Freundin, die nicht soooo die Shoppingmaus ist, durch diverse Malls gescheucht aber wie man sehen kann, das Lachen ist ihr nicht ganz vergangen.

Ausserdem hatten wir viel Zeit miteinander, Zeit zum plaudern, gemeinsam stricken, wir haben das Stricktreffen bei Raging wool besucht, die Geckos auf der Terasse beobachtet und, und und……

Zum Ende kam dann auch der Gatte der Freundin wieder zurück (er war für die Zeit unseres Aufenthaltes in Deutschland) und wir konnten am letzen Abend noch ein wunderbares Barbecue gemeinsam geniessen . Und dann ging es am 17.12. zurück nach Deutschland.

Wir hatten eine tolle Zeit, noch einmal danke für die Gastfreundschaft, und das nächste Mal sehen wir uns dann hier in Deutschland bei mir. Freu ich mich schon drauf. Merke: Entfernung ist keine Ausrede, man kann trotzdem daten, wir tun das zum Beispiel einmal die Woche per Skype weil…… immer reicht mein Taschengeld dann nicht für einen Flug in die USA. Leider.

Gesabbel, Strickereien, Unterwegs

Kurzmeldung am Montag

Immer noch ist kaum Zeit, aber am Wochenende konnte ich Samstagabend mit lieben Bekannten Raclette essen und am Sonntag mit meinen Strickmädels einen kleinen Bummel über den Schauinsland-Lichtermarkt im Landschaftspark Duisburg machen. Anschließen dann gab es lecker Waffeln mit Kirschen und Sahne bei mir, wir hatten uns lange nicht gesehen und viel zu plaudern. Rechtzeitig zu diesem Großereignis und zum ersten Advent wurde das Stoffpaneel mit dem Tannenbaum fertig und ziert nun die Tür zum Büro

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Oh Tannenbaum…… 🙂

Ausserdem habe ich eine der im Sale erstandenen nicht perfekten Wollmeisen angestrickt, das Garn passt perfekt zur Anleitung Bubinga von Astrid Schramm.

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Und damit ist schon das Ende der Neuigkeiten erreicht, ich verabschiede mich in den täglichen, ganz normalen Wahnsinn.

Familienkram, Gesabbel, Unterwegs

Noch ein bisschen London

So, nun sind die Bilder endlich bei mir gelandet und ich habe aus über 500 Aufnahmen ein paar rausgefischt die einen Eindruck vermitteln was ich da in den sechs Tagen so gemacht habe.

Zunächst mal bei Ankunft in unserer wirklich schönen Unterkunft

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ein kurzer Spaziergang zu Waitrose, ein Supermarkt der vom Sortiment auf dem Level der Edekamärkte hier im Umkreis ist, etwas hochpreisigere Ware aber ein tolles Sortiment. Und der Einkauf für die ersten Frühstücke und Abendhäppchen

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Links vegetarisch fürs Kind, rechts Ham and Eggs für Muddi.

Den Montag verbrachten wir auf der Oxfordstreet und im Umkreis, einfach mal treiben lassen und sehen was im Angebot ist. Der Dienstag stand dann ganz im Zeichen von Harry Potter, bzw. der Studiotour

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Das war schon beeindruckend, so im Speisesaal von Hogwarts zu stehen, und dann seht ihr mich bei dem Versuch durch die Wand auf das Gleis 9 3/4 zu gelangen.

Dienstags dann hatten wir Tickets für den SkyGarden gebucht, dort konnte man aus luftiger Höhe auf die Themse, die Towerbridge und zur anderen Seite zum London Eye sehen, unmittelbar auf der Rückseite dann the Gherkin, dieser Tannenzapfen aus Glas.

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Im Innenbereich ein Restaurant und eine Cafeteria, die wir dann genutzt haben um uns bei eiskalter Limo abzukühlen, London hatte ja wettertechnisch wirklich alles gegeben, an diesem Tag auch wieder knapp 30 Grad.

Der Donnerstag dann war geplant für die British Library, dort fand gerade eine Ausstellung zum Thema Punk statt. Für mich bekanntes Terrain konnte ich bei der Tochter punkten, so Anfang der 80er war ich ja quasi dabei als die Helden dieser Ausstellung an den Start gingen 🙂 Ein Sehr beeindruckendes Gebäude, die riesigen Büchermengen, ein schöner Museeumsshop, es gibt da sogar ein großes Cafe das wir aber nicht besucht haben. Man kann ja nicht immer essen.

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Im oberen Bild dann, über das Dach der Library hinweg fotografiert, der Bahnhof Kings Cross. Und alles, ich kann es immer wieder nur betonen, um die Ecke unserer Unterkunft. Das hieß dann natürlich auch daß wir viel gelaufen sind, aber wenn genug zu sehen ist dann merkt man das ja kaum.

Unser Besuch im Britischen Museum am gleichen Tag war leider etws verkürzt, wegen der unglaublichen Hitze konnte man da wirklich nur in die klimatisierten Räume, große Teile waren so aufgeheizt daß wir auf die Besichtigung verzichtet haben, das machen wir dann mal im Winter irgendwann. Trotzdem blieb noch genug übrig das man sich ansehen konnte und das haben wir dann auch getan.

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Den Rest des Tages haben wir dann am Themseufer im Schatten der Towerbrigdge verbracht, bei Iced Caffe Latte und leichtem Wind.

Freitags dann endlich das Wetter mit dem man in London rechnet, kühl (naja, kühler als 30 Grad eben) und regnerisch. Wir sind dann zum finalen Shopping in die City, schlenderten über die Carnaby Street, waren am Picadilly Circus

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und am Big Ben, ihr seht mich links wie ich das Glockenspiel aufnehme und an den Gatten sende der das Haus gehütet hat während wir auf Städtetour waren.

Überhaupt, man sieht mich hier recht oft auf den Bildern. Während ich überlegte was ich zeige von dieser Tour habe ich mir gesagt: tolle Bilder aus den Metropolen dieser Welt gibt es überall im Netz, aber das hier war meine (bzw. unsere) ganz persönliche Tour, und wenn ich davon erzähle dann gehören für mich auch diese Bilder dazu. Die hat übrigens meine Tochter gemacht, und ich finde mit einem guten Auge für spezielle Motive wie zum Beispiel das Big Ben Foto mit mir oben.

Unbedingt noch zu erwähnen ist daß die Abreise über London Heathrow total entspannt war, das ist einer der am besten organisierten Flughäfen von denen ich je gestartet bin. Wir konnten bei Ankunft dort um 12.30 schon unsere Koffer einchecken, unser Abflug war erst um 17.30. Also dann noch gegessen, gebummelt und letzte Kleinigkeiten eingekauft ehe es Richtung Heimat ging. So schnell war die Woche vorbei…..

 

Draußen, Gesabbel, Shopping, Strickereien, Unterwegs

Eifel, Burgbesuch, Mystery-KAL

Nachdem ich ja von drei Wochen Urlaub die erste in London verbracht habe sah es aus als ob die restlichen beiden Wochen zuhause stattfinden sollten. Aber der Gatte hat sich Zeit genommen und so sind wir in der letzten Woche für ein paar Tage in die Eifel gefahren, Nideggen-Brück war unser Campinplatz mit Blick auf die Burg Nideggen.

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Sieht gar nicht so hoch aus auf dem Bild, war es aber. Dort gibt es eine Ausstellung zum Thema Filz und überhaupt, wenn du so nah an einer Burg bist da möchtest du da doch bitte mal hin. Also haben wir die Herren der Schöpfung im Tal zurückgelassen (wir haben dort ein befreundetes Paar getroffen) und haben einen gemütlichen Spaziergang zur Burg geplant.  Nach dem Frühstück also losmarschiert, daß es da bergauf gehen würde war uns natürlich klar. Das wir es aber schaffen würden zwei Stunden lang über abenteuerliche Pfade (ca. 50 cm breit) in Serpentinen den Berg zu umrunden, immer schön am Abgrund entlang, das hatten wir so nicht geplant. Von oben dann an einer der Felskanten, die gottseidank ein Metallgeländer hatte so daß ich mal kurz die Panik vor dem Absturz zum knipsen verdrängen konnte, ein Bild unsere Campingplatzes.

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Auf der Burg fand eine Hochzeit statt, das haben wir dann noch kurz angeguckt, dann ging es zur Ausstellung. Die war klein aber fein, nur wollten dann meine Oberschenkel keine Steigungen mehr mitmachen, auch keine Treppen, die mussten aber überwunden werden.

Danach wollten wir uns dann in der Burggastronomie stärken…….wollten !!!!

Wir betraten also den Vorraum und wurden schon von einem Mitarbeiter abgefangen, fragten höflich (war ein Speiselokal) ob wir auch einkehren dürften um etwas zu trinken. Achherje, das war wohl die falsche Frage, man sei ein Speiseresaurant und würde ohnehin bald schließen, wir könnten uns aber dort drüben (fingerwedeln in eine Ecke) setzen man würde uns dann wohl auch ein Getränk bringen, das ganze in überaus arrogantem Tonfall mit einseitig hochgezogener Augenbraue. Danke, aber nein danke. Ich habe im Laufe der Jahre so manche Burg besichtigt und dort auch jeweils gerne, wegen des meist doch nicht so einfachen Aufstieges, eine Kleinigkeit gegessen und getrunken.  Nie ist man mir aber derart unfreundlich begegnet, egal welche *Preisklasse* das jeweilige Restaurant hatte. Mein Rat also: die Burg gerne besichtigen, das Restaurant möglichst meiden, schon wegen der sehr unfreundlichen Art und Weise wie man dort empfangen wird. Oder einfach mal im kleinen schwarzen durch den Wald stapfen und kurz vor den Toren des Restaurants die Wanderstiefel gegen die Highheels austauschen, dann könnte das wohl klappen.

Wir sind dann einfach einige hundert Meter weiter gelaufen, Richtung Ortsmitte, und da gibt es Restaurants, Cafes und man wollte dort auch gerne Gäste empfangen und bedienen, wir sind eingekehrt und waren sehr zufrieden.

Mein Tipp an die Burggastronomie: bisschen freundlicher sein und den hungrigen und durstigen Gästen dann vielleicht mal den Hinweis geben daß es im Ort nur ca. 5 Minuten weiter genug Essen und Trinken gibt, das auch gerne verkauft wird. Wer durch den Wald den Berg hochkrabbelt der ist dafür sicher sehr dankbar!

Einen Tag vorher hatten wir eine Radtour nach Düren gemacht, da gibt es ja das Haus voller Wolle, den Woll-Laden Milz. Und das war dann nach einer schönen Fahrt entlang der Rur auch unser Ziel. Die Männer nahmen auf den Stühlen vor dem Laden in der Sonne platz, wir sind eingtaucht ins flauschige Vergnügen. Und konnten uns Zeit nehen alles anzusehen, die Herren wurden draussen mit Kaffee versorgt und waren damit dann auch sehr zufrieden und haben artig gewartet.

Der Laden ist wirklich ein kleines Haus voller Wolle, in schönen dunklen Holzregalen habe ich Garne von Lana Grossa, ONline, Ferner Wolle, Opal und Noro entdecken können. Ausserdem gab es nette Gespräche mit der Inhaberin und anderen Kundinnen, sehr kommunikative Leute da in Düren 🙂

Gekauft habe ich mir das hier

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ohne das kleine helle Knäuel in der Mitte, das ist nur eine eventuelle Alternative für den KAL.

Den Rückweg haben wir uns dann von Herrn google weisen lassen, und da es diesmal nicht am Wasser entlang ging wurde das zu einer echten Herausforderungen in Sachen Berg-und Talfahrt. Also eher Bergfahrt, denn es ging bei den 18 km gefühlte 12 nur bergauf, und das hat sogar mein Pedelec an die Grenzen gebracht, da war noch jede Menge Muskelarbeit zu leisten um diese Steigungen zu bewältigen. Und dann kam die Abfahrt zum Campingplatz, 2 km Serpentinen die mein motorradfahrender Gatte schon auf dem Weg im Auto dorthin mit leuchtenden Augen betrachtet hatte, ich hingegen bin nicht so die Kurvenfahrerin vor dem Herrn und habe die Abfahrt mit beiden Händen an den Bremsen und dem Mantra *geradeaus gucken, nicht fallen, du schaffst das* nassgeschwitzt vor Angst hinter mich gebracht.

Ihr seht, Bewegung hatte ich jede Menge, und weil ich einmal so schön im Tritt war habe ich heute die leicht angeschlagenen Muskeln gleich mal wieder auf die Strecke geschickt, 5 km Walking am frühen morgen. Jo, das ging gut, aber ich hab im Moment noch Muskeln an Stellen an denen ich sonst noch nicht mal Stellen habe……

Das gekaufte Garn wird nun für den MysteryKal von Westknits verarbeitet werden, der startet am 7.10. und ich bin gespannt wie Bolle darauf. Bisher habe ich die Katze im Sack nie haben wollen aber irgendwie hatte ich diesmal Lust da mitzumachen. Hier mal der link zu der Geschichte

Building Blocks Mystery KAL 2016

Und damit ab aufs Sofa, Bein hoch und Tee trinken.