Gesabbel, Küche und Co, Stricken für Bolivien

Pussyhat und Rosenkohlsuppe

Ganz schön verrückt die Welt seit meinem letzten Eintrag. Und es gibt Nachrichten bei denen ich inzwischen denke: was denn nun schon wieder? Das hat mich dann veranlasst mir eine Kopfbedeckung zu stricken die im Moment in der Welt der Handarbeitenden und darüber hinaus sowohl wärmt als auch Meinung ausdrückt.

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Dazu dann gleich passende Handstulpen, gestrickt aus selbst gesponnenem BFL, ich glaube ich hatte das auch selbst gefärbt. Hier ist es im Moment nicht kalt genug für dieses Mützchen aber vielleicht kann ich es beim Berlinwochenende mit der Tochter Ende des Monats (Karnevalsflucht) ausführen, das wäre schön. Das Teil ist der Pussyhat und wer das mal googelt kann sich informieren was es damit auf sich hat. Mehr politisches Statement hier dann nicht, das soll mal reichen.

Anderes Thema: Rosenkohl, man liebt ihn oder man hasst ihn. Ich liebe ihn und war deshalb sofort entzückt als ich Rosenkohlsuppe irgendwo erwähnt sah. Habe dann heute gleich einen Topf gekocht, memo an mich: beim nächsten Mal den Rosenkohl später dazu damit er nicht so weich ist. Sonst: schmackofatzi!!!

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Der Schöngeist hätte den Tellerrand abgewischt, ich hatte Hunger und deshalb flott geknipst und dann das Löffelchen geschnappt. Drin ist Paprikamettwurst in Scheiben, Kassler in Würfeln, angeschmort mit Zwiebeln und Lauch. Dann mit Wasser aufgefüllt, Möhrenscheibchen, Kartoffelwürfel und Rosenkohl dazu, Paprikamark, Salz und Pfeffer hinein, köcheln lassen.(so ähnlich gelesen bei Frau-äh-Mutti) Wenn der Rosenkohl nicht so weich sein soll, den erst gut 10 Minuten vor Ende reingeben. Schmeckt aber auch wenn er zu weich ist, sehr lecker sogar.

Sonst immer noch Socken auf den Nadeln, gerade ein Paar für eine Freundin die eine extra Portion Flausch und mit Liebe gestrickte Socken sehr gut brauchen kann.

Heute das Ergebnis des entfernten Muttermals erhalten: alles prima, war nix Böses dran. Puh, irgendwie bin ich da doch sehr erleichtert.

Jetzt weiter an den Socken stricken, dann den Rest der Woche entspannt angehen. Und mal bei den Nachrichten weghören, aber das kann ich soooo schlecht.

Gesabbel

Es wird das Jahr der Socke

Nachdem ich überlegte was nun als nächstes Projekt anstünde las ich von einer anderen Strickerin, sie hätte das persönliche Ziel 52 Paar Socken in 2017 zu stricken.  Nun, das ist ein sportliches Ziel, so hoch wollte ich nicht pokern, aber ich habe für mich das persönliche Ziel von 26 Paar Socken beschlossen. Nicht als Knitalong oder im Wettstreit mit anderen, einfach nur so für mich. Damit werden dann wunderbar Altlasten abgebaut und ein gefülltes Sockenkörbchen ist immer gut wenn man Mitbringsel oder kleine Geschenke benötigt. Also hatte ich zuerst mal das hier rausgekramt

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Das waren meine noch vorhandenen 6-fach Sockenwollknäule in Mädchenfarben, daraus sind bereits 2,5  Paar Socken fertig geworden, es sollen insgesamt 4 Paar werden, die bekommen meine Kolleginnen die mit mir in einem Büro sitzen und die freuen sich schon wie Bolle darauf.

Danach habe ich dann im Rahmen der jährlichen *meinBürosollaufgeräumtsein*-Aktion einige Regale umgestellt, Schränke komplett aus- und neu eingeräumt und überhaupt das gesamte Büro umgestellt, und da das auch mein Hobbylager ist wurde auch hier gründlich sortiert, Nadeln gezogen, Projekte ad acta gelegt und geguckt was noch so da ist. Und dabei kamen dann so einige Sockenwollrestanten ans Tageslicht die nun am Fußende der Ottomane darauf warten zu dicken Socken verarbeitet zu werden.

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Unten im Bild der gute, alte Ipod, der erzählt mir dann hübsche Geschichten während ich stricke.

Wer jetzt auf bahnbrechende, neue, unglaubliche Strickstücke waretet den muss ich enttäuschen. Hier gibt es nur Bedarfsstrickerei, den Penguono der erst halb fertig ist und eine hübsche Jacke für das Frühjahr, Reagan, die im Moment Pause hat.

Der Winter hat übrigens mal wieder einen Bogen um das Ruhrgebiet gemacht, hier sieht es so aus

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Dabei ist es saukalt, aber nix mit Schnee. Auf der Fensterbank wuchert eine Ranke wild vor sich hin, das Weihnachtsblümchen blüht seit Anfang Dezember das dritte Mal und scheint immer wieder neue Blüten zu produzieren.

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Sonst aktuell keine besonderen Ereignisse Nein, das schreibe ich nicht, das letzte Mal als ich Langeweile beklagte war Anfang Oktober und wer hier länger mitliest weiß ja wie es dann weiterging, nö, alles prima hier, alles Bestens.  Und jetzt Socke und #IBES. Jaaaa, ich weiß, keiner guckt Dschungelcamp, ich bin da vermutlich die Einzige. Aber ich komm mit so einem Dasein als Mitglied einer Randgruppe prima klar 🙂 Also, bis neulich, habt es gemütlich da draussen.

Familienkram, Gesabbel, Unterwegs

Florida im Dezember

Endlich habe ich Bilder, endlich kann ich zeigen (ein wenig zumindest) wie wir die 10 Tage bei meiner Freundin Elke in Florida verbracht haben.

Start am 7.12. in Düsseldorf, der Flug mit der Airberlin war wieder gut, ruhig und wir wurden an Bord der Maschine gut betreut. Dann der Schock beim Aussteigen aus dem Flieger: zack!!!!! 28 Grad und 80 % Luftfeuchtigkeit. Schnappatmung deLuxe, das muss man erst mal verdauen. Sehr problemlos durch die Einreiseprozedur, ruckzuck Koffer gehabt, dann raus in den warmen Sommertag.

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Das erste Shoppingzentrum, das erste Restaurant auf der To-do-List, als Big Bang Theory-Fan war das natürlich Pflicht. Penny hatte keinen Dienst 🙂

Spaziergang an der Riverside in Fort Lauderdale, und ja, es gibt da unterwegs Tiere zu sehen mit denen der Mitteleuropäer nicht unbedingt rechnet. Der Kollege oben im Bild war gut eine Meter lang…..huch!

Seaside, ich grinse so weil der Becher im Fuß eine Birne mit wechselndem Licht hatte….fancy Drink, nech? Und dann mal ins Wasser, und ihr kennt das, da kommt die Welle und dann ist der Sand auf einmal unter den Füßen in Bewegung…knapp nicht reingefallen.

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Felix, der Reisehase, der war natürlich auch diesmal dabei, hier sonnt er sich ein bisschen am Hollywoodbeach.

Der 25. Geburtstag meiner Tochter, mit einem leckeren Frühstück/Brunch bei Ihop wurde dieser Tag begangen. Besonders entzückend unsere Kellnerin dort, meine Tochter wollte so gerne eine der Tassen von dort kaufen, sie bekam zwei Stück geschenkt und zwar perfekt in Papier eingewickelt für die Heimreise. Ausserdem kamen meine Hash browns doppelt, mit einem *merry christmas* stellte sie mir die überzählige Portion hin, ohne daß uns das berechnet wurde. Service können die, das muss man den Amerikanern lassen. Es gab dann natürlich ein Extra-Spezial-duwarstliebzumeinemkind-Trinkgeld. Und zwar von Herzen gerne.

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Wir haben meine arme Freundin, die nicht soooo die Shoppingmaus ist, durch diverse Malls gescheucht aber wie man sehen kann, das Lachen ist ihr nicht ganz vergangen.

Ausserdem hatten wir viel Zeit miteinander, Zeit zum plaudern, gemeinsam stricken, wir haben das Stricktreffen bei Raging wool besucht, die Geckos auf der Terasse beobachtet und, und und……

Zum Ende kam dann auch der Gatte der Freundin wieder zurück (er war für die Zeit unseres Aufenthaltes in Deutschland) und wir konnten am letzen Abend noch ein wunderbares Barbecue gemeinsam geniessen . Und dann ging es am 17.12. zurück nach Deutschland.

Wir hatten eine tolle Zeit, noch einmal danke für die Gastfreundschaft, und das nächste Mal sehen wir uns dann hier in Deutschland bei mir. Freu ich mich schon drauf. Merke: Entfernung ist keine Ausrede, man kann trotzdem daten, wir tun das zum Beispiel einmal die Woche per Skype weil…… immer reicht mein Taschengeld dann nicht für einen Flug in die USA. Leider.

Gesabbel, Strickereien

Das erste Teil in 2017

Am Neujahrestag beendet wurde der Bubinga, ein kleines Halstuch mit diversen Abschlußmöglichkeiten, in meinem Fall war es die Spitzenkante. Anleitung gibt es hier

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Gestrickt mir NS 3.75 Knitpro Zing und einer Wollmeise aus dem Sonderverkauf im November.

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Das Rot wollte unbedingt pink aussehen, aber es ist ein schönes sattes rot mit leicht pinken Anklängen.  Jetzt ist die Frage, UFOs beenden oder was Neues anschlagen? Hach, immer diese Entscheidungen. Entschieden ist daß auf jeden Fall ein Garn aus dem Fundus verstrickt wird. Schlau wäre es mal für den Sommer anzuschlagen, dann gäbe es die Chance auch tatsächlich im Sommer ein fertiges Teil in der Hand zu haben. Mal gucken was mir so einfällt…..

Gesabbel

Hello 2017, nice to meet you

Jaaa, lange nichts geschrieben. Der Dezember war so erfüllt mit Dingen, Orten und Menschen, da blieb dann wenig Zeit. Zunächst waren die Reisevorbereitungen, am 7.12. dann der Flug zu meiner Freundin nach Florida, dort wunderbare 10 Tage mit eben dieser Freundin und meiner Tochter, viele neue Eindrücke, ein etwas schwererer Koffer als bei der Hinreise, ein schöner Urlaub. Nur wenige Tage vor Weihnachten dann wieder zuhause und es musste alles für das Fest vorbereitet werden.

Das bedeutet bei mir natürlich Baum kaufen, Wohnung schmücken, diverse Lichterketten mit Zeitschaltuhren installieren damit immer irgendwo gemütliche Lämpchen leuchten. Nach, oder besser schon während der Feiertage hat uns dann so ein Magen-Darm-Virus abwechselnd lahmgelegt, das hätten wir nicht so unbedingt gebraucht.

Den Silvesterabend habe ich zuhause verbracht, wir hatten mit Rommé und Kniffel eine vergnügte Zeit bis um 12 dann das neue Jahr begann.

In den letzten Tagen habe ich in den diversen Foren, blogs und bei Facebook oft gelesen: oooooh, endlich ist das Jahr zuende, das war ein böses Jahr, so viele gute Leute sind gestorben, ich will das Jahr 2016 schnell abhaken usw……

Ich hab dann mal überlegt, war das wirklich so anders als in den Jahren davor? Ich glaube nicht, ich denke eher durch die vielen Rückblicke im Dezember wird einem noch einmal bewusst welche Ereignisse (nach Meinung des jeweiligen Mediums) prägend für das Jahr 2016 waren.  Aber welche Dinge waren es denn für mich persönlich die das Jahr gut, schlecht oder so mittel gemacht haben, fragen wir uns das eigentlich bewusst? Oder nehmen wir die vorgetragenen Rückblicke um uns dann schnell mal in Selbstmitleid zu wälzen und zu sagen 2016 wäre so ein schlechtes Jahr gewesen?

Mein persönlicher Rückblick sieht etwas anders aus als viele Rückblicke in den Medien. Ich hatte ein gutes Jahr, auch wenn es in meinem Umkreis Verluste und weniger schöne Ereignisse gab so kann ich unter dem Strich sagen es war gut, dieses 2016.

Drei wirklich schöne Urlaube, einmal mit dem Gatten durch Süddeutschland, immer auf der Flucht vor dem Regen, und wir haben schöne Orte besucht und eine wirklich gute Zeit gehabt. Im September dann der Aufenthalt in London mit meiner Tochter, bei unglaublicher Hitze, in diesem winzigen aber sehr gemütlichen Appartement, einfach schön. Zuletzt dann die 10 Tage in Florida, die Freundin besucht, den 25. Geburtstag der Tochter dort gefeiert, viele neue Eindrücke mitgenommen, so sieht für mich eine gute Reise aus.

Viele nette Zusammenkünfte mit der Wohnmobiltruppe, mal nur für einen Abend, mal ein Wochenende, nur knapp 60 km von zuhause kann man auch prima abschalten und eine gute Zeit haben.

Bis auf den gebrochenen Fuß von Omma Zwo keine wirklich erwähnenswerten Krankengeschichten, auch aus dieser Sicht also ein gutes Jahr.

Wen ich als auf das beginnende Jahr 2017 gucke dann tu ich das mit Vorfreude,  vor mir liegt ein frischer Kalender, bis auf die ersten beiden Wochen noch fast alle Seiten unbeschrieben, den werde ich also im Laufe des Jahres mit Terminen, Ereignissen und allem möglichen Kram füllen. Es gibt ein oder zwei grobe Ideen was dieses Jahr Reiseziel sein könnte, ich hoffe ich kann viel Zeit einfach im Garten mit einer Kanne Tee, einem Buch und meinem Strickzeug verbringen. Ich möchte ein bisschen mehr mit dem Fahrrad unterwegs sein, häufiger mal die Umgebung erkunden. Es gibt ein oder zwei Ideen wie ich in der Wohnung noch etwas umgestalten möchte, auch draussen im Garten hätte ich noch Pläne, also auf jeden Fall bleibt alles in Bewegung.

Falls ihr das Gefühl habt das vergangene Jahr war schlecht und euch nur noch an diverse böse Dinge erinnern könnt habe ich einen kleinen Tipp: Schreibt jeden Tag einen Satz auf über den vergangenen Tag. Es gibt dafür kleine Taschenbücher, One Line a day heissen die, die gehen über 5 Jahre und man kann für jeden Tag im Jahr diesen einen Satz eintragen. Wenn man dann im Rückblick mal blättert erkennt man ( so ging es mir) das viele kleine positive Dinge passieren, man aber immer die großen negativen Ereignisse zuerst im Kopf hat. Ich führe so ein Büchlein jetzt seit etwas über einem Jahr und habe festgestellt daß die positiven Einträge die Mehrzahl bilden. Probiert es aus, dazu reicht auch ein einfaches Notizbuch, und dann guckt zwischendurch und am Ende des Jahres mal rein, ihr werdet überrascht sein.

So, jetzt werde ich Tag eins in diesem Jahr gemütlich auf dem Sofa verbringen, macht was euch gerade gut tut und geht ein bisschen positiv in das neue Jahr. Bis bald 🙂

Gesabbel, Strickereien, Unterwegs

Kurzmeldung am Montag

Immer noch ist kaum Zeit, aber am Wochenende konnte ich Samstagabend mit lieben Bekannten Raclette essen und am Sonntag mit meinen Strickmädels einen kleinen Bummel über den Schauinsland-Lichtermarkt im Landschaftspark Duisburg machen. Anschließen dann gab es lecker Waffeln mit Kirschen und Sahne bei mir, wir hatten uns lange nicht gesehen und viel zu plaudern. Rechtzeitig zu diesem Großereignis und zum ersten Advent wurde das Stoffpaneel mit dem Tannenbaum fertig und ziert nun die Tür zum Büro

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Oh Tannenbaum…… 🙂

Ausserdem habe ich eine der im Sale erstandenen nicht perfekten Wollmeisen angestrickt, das Garn passt perfekt zur Anleitung Bubinga von Astrid Schramm.

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Und damit ist schon das Ende der Neuigkeiten erreicht, ich verabschiede mich in den täglichen, ganz normalen Wahnsinn.