Gesabbel, Shopping, Unterwegs

Berlin

Pünktlich um 8.20 Uhr hob am Freitag den 24.2.  die Maschine nach Berlin Tegel in Düsseldorf ab, an Bord meine Tochter und ich. Bisschen flau war uns wegen des Sturmes am Tag davor, aber wir sind ruhig in knapp 45 Minuten nach Berlin geflogen, gelandet, ruckzuck die Koffer gehabt und dann Richtung Hauptbahnhof mit dem Bus. Dort haben wir unsere Koffer in Schließfächer gepackt weil wir erst gegen 15 Uhr unser Hotel beziehen konnten und schonmal ein bisschen Berliner Luft geschnuppert, lecker im Vapiano gegessen und dann ab nach Friedrichshain ins Hotel nhow. Was für ein abgefahrenes Hotel, das Design in pink macht so richtig gute Laune

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Und als netten Service konnte man sich Bademäntel und Puschen bringen lassen, haben wir natürlich gemacht

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🙂 wie girlie ist das denn bitte?

Also waren unsere 3 Nächte auf jeden Fall mit dem rosa Zimmer und dem gemütlichen Bademantel-Schlappen-Set sehr gut ausgestattet. Ausserdem gab es eine Nespressomaschine nebst Kaffeekapseln, auch Tee und ein Wasserkocher standen zur Verfügung, ebenfalls ein Gratis-Service.

Wir haben dann schweren Herzens unseren rosa Mädchentraum verlassen und sind losmarschiert, Wollen Berlin in Friedrichshain war das Ziel um ein bisschen Wolle zu shoppen. Ausserdem gab es nicht weit von dort einen Cupcake-Laden, dort mussten wir einkaufen weil ja um 12 Uhr nachts mein Geburtstag zu feiern war, da ist dann ein vorab-Cupcake und ein weiterer zum Frühstück unbedingt erforderlich. Wir kauften also reichlich ein.

 

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Der Plan bei Burgeramt zu essen wurde dann kurzfristig umgeworfen, direkt daneben gab es Falafel und Schawarma das uns lockte. Sehr lecker!

Die nächsten beiden Tage verbrachten wir damit uns verschiedene Dinge und Orte anzusehen, die wir bisher noch nicht so ausgiebig angeguckt hatten, unter anderem das Anne-Frank-Haus und das Holocaustmahnmal und einige andere Mahnmale die an eine wenig schöne Zeit in der deutschen Geschichte erinnern.

Noch einmal hab ich kurz Wolle geshoppt, Herr U in den Heckmannhöfen war unser Ziel, auch da wurde ein bisschen eingekauft. Insgesamt sah dann das Wolltäschchen so aus:

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Und dann konnten wir am Montag, dem Tag der Abreise, wieder raus aus dem Hotel (leider) und zum Hauptbahnhof, Koffer ins Schließfach, ab in die Stadt, nach zwei Fehlversuchen wegen viel zu voll endlich bei Barcomis Deli Kuchen essen.

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Was wirklich hmmm, sagen wir mal überraschend war war der Flughafen Tegel. Ich war das erste Mal per Flugzeug in Berlin, bis dahin immer mit dem Auto oder Reisebus. Der Flughafen erinnerte mich ein bisschen an Palma de Mallorca in den frühen 80ern. Bisher haben wir immer auf unseren Touren, gerade bei der Abreise, noch viel Unterhaltung, Einkaufsmöglichkeiten und leckeres Essen auf den Flughäfen genossen, das war hier so mehr Fehlanzeige. Wir haben dann erst mal nach einer Sitzmöglichkeit gesucht, gibt es da nicht soooo viele, es sei denn man geht in den Imbiss/das Lokal dort. Erst nach dem Check-In, wenn man in der Schlange gewartet hat, geht eine Tür auf und die Sicherheitskontrolle beginnt, und zwar nur für diesen einen Flug. Dann gibt es zwar Sitzgelegenheiten, während man auf das Boarding wartet, aber Gastronomie oder Shopping auch hier dann so überhaupt gar nienicht mehr.  Wenn wir das gewusst hätten, wären wir wirklich erst auf den letzten Drücker dort angekommen, wir waren 2 1/2 Stunden vor dem Abflug schon dort, weil wir mit etwas mehr von allem gerechent hatten. Sollte man also wissen, das ist einer der Flughäfen, die nicht unbedingt zum langen Verweilen einladen.

Wie oben zu sehen war konnte ich auch wieder eine der von mir so heißgeliebten Starbuckstassen aus der You-are-here-Serie erbeuten. So langsam wird es eng im Schrank  und da fehlt die Miami-Tasse, weil die in Benutzung ist.

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Hiern och ein paar Bilder, die wurden mit der Kamera der Tochter aufgenommen und geben dann nochmal ein bisschen mehr her als hier zu sehen war. Bis dann….immer schön fröhlich bleiben.

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Gesabbel

Urlaub, die zweite

So, da wäre ich dann wieder, frisch aus dem Urlaub zurück. Nach den Regenferien im sonst sonnigen Süden im Mai haben wir nun ein kleines bisschen mehr Glück gehabt, 9 von 12 Tagen waren trocken.
Gestartet sind wir im Spreewald, im schönen Lübbenau. Sonntags nachmittags angekommen und dann gleich mal Kaffee und Kuchen genossen, und wenn die da sagen Riesenwindbeutel dann meinen die das auch.
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Den haben wir zu zweit letztlich nicht ganz geschafft.
Am zweiten Tag sind wir das kleine Stück zum Dorf Lehde geradelt und haben uns dort das Freilichtmuseum angesehen.
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Es gab da eine schöne Spinnecke und natürlich, Spreewald wie erwähnt, überall den Hinweis auf das Produkt Nr. 1 dort, die Gurke
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Leider hat dann der Himmel alle Schleusen geöffnet und deshalb sind wir weitergezogen, es ging Richtung Ostsee.
Dort haben wir erst einige Tage auf dem Darß verbracht und weiter ging es nach Usedom.
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Dieses umstrickte Fahrrad weckte Hoffnungen in mir die sich nicht erfüllt haben, leider keine Gelegenheit Wolle zu kaufen sondern nur ein Kunstobjekt. Och, menno….
Als es auch auf Usedom regnerisch wurde und wir eine Radtour von insgesamt 25 km nur 4 trocken und den Rest im strömenden Regen absolviert hatten zog es uns in die Hauptstadt, Berlin geht immer, egal welches Wetter.

Berlin hat uns aber mit Wärme und Sonnenschein verwöhnt. Tag eins führte uns zu den üblichen Verdächtigen, inklusive einer Stadtrundfahrt auf dem Wasser bei strahlendem Sonnenschein. Danach ging es zu den Hackeschen Höfen, und dort in der Nähe dann endlich, endlich, es gab ein Handarbeitsgeschäft, Handmade Berlin am Monbijouplatz lag in der Nähe. Eine schöne Kombination aus Cafe und Strickladen, ich habe ein bisschen Zubehör gekauft für meine Knitpro-Sammlung, Wolle nicht, da gab es nicht das was ich gesucht hatte.
Ebenfalls ganz in der Nähe befindet sich Barcomis Deli, und das war ein unbedingtes MUSS für mich. Dort also mit dem Gatten Kaffee und Kuchen geschlemmt, es gibt da die Möglichkeit sich 4 halbe Stücke zu bestellen, perfekt um möglichst viel zu probieren.
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Ausserdem musste es das neue Buch sein und eine Backform, hey, wenn man schon mal da ist.
Tag zwei in Berlin führte uns endlich in den Zoo, das Wetter war wunderbar und mein Mann als Fan der diversen Zoo-Sendungen die im Spätnachmittagsprogramm laufen konnte endlich mal die Stars der Sendungen live sehen. Es war Fütterung bei den Affen und er kannte die Tiere tatsächlich mit Namen, ich war beeindruckt. Hier mal der Chef der Gorillas beim Mittagessen.
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Danach dann eine Runde über den Kudamm, und dort im Kaufhaus, in der Handarbeitsabteilung, hab ich mal eine sehr nette Berlinerin angesprochen wo es denn in der Nähe wohl noch Wolle zu käufen gäbe. Das Sortiment in den großen Kaufhäusern ist ja eher so hmpf….. Sie gab mir den Tipp bei Idee in der Nähe des KaDeWe zu gucken, und dort fand ich was ich gesucht hatte. Vielen Dank nochmal an die nette unbekannte Dame!
Zu hause angekommen war ich dann heute erst mal einkaufen, ihr kennt das, Kühlschrank leer und Lust endlich mal wieder zu Kochen und zu Backen. Und weil er mir so klasse geschmeckt hat wurde es der Carrot Cake aus dem ersten Barcomi-Backbuch. Aber das neue mit Autogramm habe ich auch schon durchforstet, wieder viele sehr leckere Sachen.
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Und ich sag es mal wie es ist: ich fahre wahnsinnig gerne in den Urlaub, aber ich komme auch immer sehr gerne nach Hause. Schön hier, irgendwie……