Gesabbel, Shopping, Unterwegs

Berlin

Pünktlich um 8.20 Uhr hob am Freitag den 24.2.  die Maschine nach Berlin Tegel in Düsseldorf ab, an Bord meine Tochter und ich. Bisschen flau war uns wegen des Sturmes am Tag davor, aber wir sind ruhig in knapp 45 Minuten nach Berlin geflogen, gelandet, ruckzuck die Koffer gehabt und dann Richtung Hauptbahnhof mit dem Bus. Dort haben wir unsere Koffer in Schließfächer gepackt weil wir erst gegen 15 Uhr unser Hotel beziehen konnten und schonmal ein bisschen Berliner Luft geschnuppert, lecker im Vapiano gegessen und dann ab nach Friedrichshain ins Hotel nhow. Was für ein abgefahrenes Hotel, das Design in pink macht so richtig gute Laune

img_6563

berlin-2017-004

Und als netten Service konnte man sich Bademäntel und Puschen bringen lassen, haben wir natürlich gemacht

berlin-2017-001

🙂 wie girlie ist das denn bitte?

Also waren unsere 3 Nächte auf jeden Fall mit dem rosa Zimmer und dem gemütlichen Bademantel-Schlappen-Set sehr gut ausgestattet. Ausserdem gab es eine Nespressomaschine nebst Kaffeekapseln, auch Tee und ein Wasserkocher standen zur Verfügung, ebenfalls ein Gratis-Service.

Wir haben dann schweren Herzens unseren rosa Mädchentraum verlassen und sind losmarschiert, Wollen Berlin in Friedrichshain war das Ziel um ein bisschen Wolle zu shoppen. Ausserdem gab es nicht weit von dort einen Cupcake-Laden, dort mussten wir einkaufen weil ja um 12 Uhr nachts mein Geburtstag zu feiern war, da ist dann ein vorab-Cupcake und ein weiterer zum Frühstück unbedingt erforderlich. Wir kauften also reichlich ein.

 

berlin-2017-007

Der Plan bei Burgeramt zu essen wurde dann kurzfristig umgeworfen, direkt daneben gab es Falafel und Schawarma das uns lockte. Sehr lecker!

Die nächsten beiden Tage verbrachten wir damit uns verschiedene Dinge und Orte anzusehen, die wir bisher noch nicht so ausgiebig angeguckt hatten, unter anderem das Anne-Frank-Haus und das Holocaustmahnmal und einige andere Mahnmale die an eine wenig schöne Zeit in der deutschen Geschichte erinnern.

Noch einmal hab ich kurz Wolle geshoppt, Herr U in den Heckmannhöfen war unser Ziel, auch da wurde ein bisschen eingekauft. Insgesamt sah dann das Wolltäschchen so aus:

berlin-2017-014

berlin-2017-017berlin-2017-016berlin-2017-015

Und dann konnten wir am Montag, dem Tag der Abreise, wieder raus aus dem Hotel (leider) und zum Hauptbahnhof, Koffer ins Schließfach, ab in die Stadt, nach zwei Fehlversuchen wegen viel zu voll endlich bei Barcomis Deli Kuchen essen.

img_6833

Was wirklich hmmm, sagen wir mal überraschend war war der Flughafen Tegel. Ich war das erste Mal per Flugzeug in Berlin, bis dahin immer mit dem Auto oder Reisebus. Der Flughafen erinnerte mich ein bisschen an Palma de Mallorca in den frühen 80ern. Bisher haben wir immer auf unseren Touren, gerade bei der Abreise, noch viel Unterhaltung, Einkaufsmöglichkeiten und leckeres Essen auf den Flughäfen genossen, das war hier so mehr Fehlanzeige. Wir haben dann erst mal nach einer Sitzmöglichkeit gesucht, gibt es da nicht soooo viele, es sei denn man geht in den Imbiss/das Lokal dort. Erst nach dem Check-In, wenn man in der Schlange gewartet hat, geht eine Tür auf und die Sicherheitskontrolle beginnt, und zwar nur für diesen einen Flug. Dann gibt es zwar Sitzgelegenheiten, während man auf das Boarding wartet, aber Gastronomie oder Shopping auch hier dann so überhaupt gar nienicht mehr.  Wenn wir das gewusst hätten, wären wir wirklich erst auf den letzten Drücker dort angekommen, wir waren 2 1/2 Stunden vor dem Abflug schon dort, weil wir mit etwas mehr von allem gerechent hatten. Sollte man also wissen, das ist einer der Flughäfen, die nicht unbedingt zum langen Verweilen einladen.

Wie oben zu sehen war konnte ich auch wieder eine der von mir so heißgeliebten Starbuckstassen aus der You-are-here-Serie erbeuten. So langsam wird es eng im Schrank  und da fehlt die Miami-Tasse, weil die in Benutzung ist.

berlin-2017-018

Hiern och ein paar Bilder, die wurden mit der Kamera der Tochter aufgenommen und geben dann nochmal ein bisschen mehr her als hier zu sehen war. Bis dann….immer schön fröhlich bleiben.

img_6572img_6664img_6591img_6626img_6623img_6634img_6740img_6769img_6778img_6575

 

Gesabbel, Unterwegs

6 Tage in London

Gestern abend bin ich aus London zurückgekommen, ich sortiere gerade noch die Eindrücke in meinem Kopf. Es war auf jeden Fall großartig, das schon einmal vorab.

Das war ja nicht mein erster Besuch dort, deshalb konnten wir (meine Tochter und ich) auch diesmal einige Touristenstandardziele auslassen. Bilder werden gerade noch zusammengesucht und dann in dieser Woche hier noch gezeigt.

Vorab schon einmal meine Einkäufe, nein, ich war nicht zum Shopping dort, die Zeit mit Einkaufen zu verbringen wäre dann doch zu schade gewesen, eher so auf dem Weg habe ich einige Dinge mitgenommen. Zunächst mal jede Menge Tee

london-004

Der spezielle Tee für den 90. Geburtstag von Lisbeth war auch dabei

london-005

T2 kannte ich so gar nicht, der Laden sah aber so einladend aus und die Farben der Verpackung leuchteten mir derart entgegen daß ich da rein musste. Und natürlich ein wenig kaufen, nicht soooo preiswert aber auch nicht ganz so teuer wie zum Beispiel die Tees von Kusmi.

Einen großen Teil der Tees, vor allem die fancy bunten Beutelchen unten, habe ich bei Twinings im Shop erworben. Da sollte man unbedingt hin wenn man in London ist, kurz hinter der U-Bahnstation Temple ist man schnell hingehuscht, vor Ort kann auch Tee kostenlos probiert werden. Auch bei T2 hat man mir extra zwei Tees aufgebrüht die ich dann testen und kaufen konnte. Die beiden weißen Dosen oben rechts habe ich bei Liberty entdeckt, Minze ist immer lecker und Apple and Cinnamon klang auch sehr nach leckerem Herbstgetränk. Und schöne Teedosen gehen ja immer. Da wir ein hübsches kleines Studio in London bewohnt haben konnte ich morgens beim Frühstück und abends wenn ich mit puckernden Füßen vom langen Tag zurück war auch einige Sorten schon probieren. Erkenntnis der Woche: Beuteltee gibts auch in lecker, sehr lecker sogar.

Getrunken habe ich aus meiner neuen Tasse, auch in Europa scheint jetzt die you-are-here-Serie von Starbucks an den Start zu gehen. Jetzt ist die Tasse aber bei den anderen Starbucksbechern im Schrank, zunächst mal….

london-008

In den Buchhandlungen die wir besucht haben waren Handarbeitsbücher ähnlich rar wie in den meisten Buchhandlungen in Deutschland auch, aber einige Zeitschriften musste ich kaufen:

london-009

Was auffällt: bei jeder der Zeitschriften war ein kleines Materialpäckchen dabei, bis auf das untere Drachenset sogar mit den passenden Nadeln. Wäre ich nicht zu müde gewesen abends hätte ich also schon vor Ort ein bisschen werkeln können. Den Traumfänger werde ich wohl gleich mal häkeln, der gefällt mir irgendwie.

Ausserdem noch ein wenig Schreibgedöns (ich bin ja Bleistiftliebhaber) und zwei Lunchboxen, eine fürs Kind, eine für mich.

london-011

Das Ringbuch zeigt die U-Bahnkarte von London, und wir haben sehr zentral zwischen zwei Haltestellen gewohnt so daß wir sogar direkt von dort zum Flughafen ohne Umsteigen fahren konnten. Sieht man dann hier

london-012

Zur British Library und zum British Museum konnten wir entspannt schlendern. Das haben wir auch getan. Und noch viel mehr, aber für heute soll das reichen, ich hatte ja eine Woche Sofaentzug, das ruft nun nach mir. See you 🙂

Gesabbel

Zurück aus New York

bin ich bereits seit einer Woche, aber diesmal hat der Jetlag unerbittlich zugeschlagen, erst seit der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kann ich wieder schlafen wenn die Zeit dafür ist. Inzwischen habe ich auch die ungefähr 1000 Fotos gesichtet die wir geschossen haben. Wenn man 6 Tage durch so eine Stadt geht und jeden Tag neue Eindrücke gewinnt dann will das erst mal sortiert werden, sowohl in Bildern als auch im Kopf.
Es war toll, meine Tochter ist ein guter Partner für solche Städtetouren und wir hatten bei aller Anstrengung jede Menge Spaß. Und hier sind einige Eindrücke für meine treuen Leser
Der Börsenbulle
Berufsbedingt natürlich der Bulle der New Yorker Börse mit mir, das war mir ein Bedürfnis.
Und ich hab mich tatsächlich in den 70. Stock des Rockefeller Buildings getraut
Top of the Rock
und bei Dunkelheit
ganz oben.....
Leckere Kaffeespezialitäten gab es auch, salted Caramel Macchiato, köstlich…
Salty Caramel Coffee....
Und die kennen wir aus diversen Krimis, die NYPD
NYPD

Die New Yorker Polizei war übrigens immer präsent, freundlich und hilfsbereit. Wir hatte das Glück am 1. Dezember auf dem Time Square ein gratis Lifekonzert zu hören, unter anderem mit U2 und Bruce Springsteen. Dafür steh ich dann auch gerne mal im strömenden Regen. Leider wurde dann der Besuch von den Todesfällen im Zusammenhang mir Verhaftungen getrübt, wir waren bei den ersten beiden Abenden der Demonstrationen vor Ort und haben die Demos erlebt. Es ging dabei soweit wir das verfolgen konnten friedlich zu. Licht und Schatten, so ist das auch bei einer solchen Reise.

Natürlich haben wir auch den Weihnachtsbaum am Rockefellercenter in voller Beleuchtung erlebt, allerdings hatten wir keine Lust für die Veranstaltung selbst den ganzen Tag draussen zu verharren um abends etwas sehen zu können, wir sind einfach am nächsten Tag hin und konnten den Baum bewundern.
Der Baum der Bäume

Einen Sonntag vormittag verbrachten wir in Williamsburg, ein Teil von Brooklyn. Dort ist ja die junge, hippe Szene zu Hause und was mal ein Vorort war ist inzwischen ein teures Pflaster geworden was Mieten betrifft. Dort hat mich vor allem die StreetArt beeindruckt, die baufällige Mauern und Gebäude zu Kunstwerken werden ließ.
Williamsburg Street Art
Street Art Williamsburg
So viel mehr wäre noch zu zeigen, aber das soll erst mal reichen…..ich sortiere dann mal weiter die Bilder in mir und auf dem Rechner.