Gesabbel, Häkeleien

Weil man ja so viel UFOs hat…

wurde jetzt mal weiter bereinigt. Es gibt einige Dinge nicht mehr, die sind als Projekt gestorben oder verschoben worden. Dafür ist ein fast einjähriges Ufo endlich fertig geworden.

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Die Anleitung zu dieser Tasche findet ihr hier

ARD Buffet / Tanja Steinbach

Ich habe die Henkel allerdings nicht gehäkelt, ich hatte noch passende Kunstlederhenkel hier liegen.

Jetzt erst mal weiter mit Socken, das nächste OPAL-Abo klopft schon an die Tür….und in einem halben Jahr ist Weihnachten, dann werden Socken für die Geschenke benötigt.

Achja, die Messe in Rheinberg konnte ich dann nicht mehr besuchen, wie sich jetzt herausgestellt hat ist da wohl ein Nerv verklemmt (boah ey, Mist) und der möchte gerne ein bisschen mehr Ruhe und passende Übungen gepaart mit Wärme um sich wieder in die alte Position zu begeben. Ich sags ja immer, alt werden ist nix für Feiglinge….. 😉

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Gesabbel, Häkeleien, Krimskrams, Strickereien

Camping, der Rücken, die Reste im Wollkorb

Die Campingsaison ist bei uns gestartet und gleich vom allerersten Wochenende hab ich mir was Hübsches mitgebracht: fies verkrampfte Rückenmuskeln. Und die sind mir seitdem erhalten geblieben, ich geb ein Höllengeld für Wärmepflaster aus und bin auch bewegungstechnisch etwas eingeschränkt.

Das bedeutet mehr Zeit im Schaukelstuhl/auf dem Sofa/in der Nähe des Heizkissens und deshalb weniger Zeit draussen in der frischen Luft. OK, die ist ja nun nicht wirklich immer sehr einladend gewesen in den letzten Wochen, da konnte man das gut verschmerzen. In der Schaukelstuhlphase hab ich verstärkt vorhandene Wollkleinmengen verwurstet. Ein hübsches Schultertuch wurde gestrickt und beim letzten Campingausflug gleich verschenkt (leider keine Foto), ein Dreiecktuch aus der in Berlin gekauften Noro verhäkelt und wartet auf seinen Einsatz am Hals

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Um den maroden Rücken wieder in Bewegung zu bringen gibt es aktuell ein bisschen Muskelentspannung im Kurs der freundlicherweise vom Arbeitgeber angeboten wird, die Matte die ich dazu benötige war leider wenig kooperativ und entrollte sich immer unschön während des Transportes, also bekam sie eine Tasche/ein Netz gehäkelt:

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Auch hier wurde gut abgelagertes Material verwendet, die Pascuali re-jeans hatte ich vor zwei Jahren auf dem Wollfest in Leipzig gekauft und jetzt konnte ich sie hier gut verwenden.

Weiter geht es mit dem lustigen Resteverwerten, das Geschenkekörbchen wird kontinuierlich mit Handstulpen und Socken aufgefüllt, denn Weihnachten kommt ja immer so plötzlich und da möchte ich dann ausnahmsweise mal gut vorbereitet sein. Und Großprojekte? Hmmmm, im Moment ist da nicht so viel Interessantes das gestrickt werden möchte, und wirklich Bedarf ist auch nicht, wenn man von der Tasche für die Yogamatte mal absieht.

Den für heute geplanten Besuch der Niederrhein Creativ Messe in Rheinberg musste ich wegen Rücken streichen, mal sehen wie beweglich ich morgen bin, eventuell kann ich noch hin, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Falls nicht, der Schaukelstuhl steht an seinem Platz und wartet geduldig auf mich. 006

Gesabbel

Von einer die auszog um Rehasport zu treiben….und dabei eine üble Schlappe einstecken durfte

Heute war es also soweit, das erste Mal zum Reha-Sport. Eine entsprechende Verordnung hatte mir der Orthopäde Ende letzten Jahres gegeben, der ewig verspannte Rücken soll damit auf Vordermann gebracht werden.
Prima, so dachte ich, Reha-Sport, lauter nette ältere Herrschaften mit denen ich so ein bisschen turne und hüpfe, das sollte einmal die Woche zu machen sein. Ob es was bringt wird man sehen, aber hey, das mach ich mal und vor allem mit links.
Soweit die Theorie. Ich bin also heute frohen Mutes mit den niegelnagelneuen Turnschuhen, einem Handtuch, Sportzeuchs und einer Flasche Wasser angetreten und sah meine Vermutung bestätigt: lauter nette ältere Herrschaften und moi….die sich ja noch immer nicht für ein älteres Herrschaft hält.
45 Minuten laufen, Knie beugen, mit dieser komischen schwingenden Strange in der Hand stehen, einige dem Yoga ähnliche Übungen und in den letzten 5 Minuten dann Dehnübungen. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon (vorsichtig ausgedrückt) klatschnaß geschwitzt, das Wasser stand mir vor allem im Gesicht. Während ich so dehne merke ich, hui, dir ist nicht sooooo gut, bissken schlecht und schwindelig. Also hab ich mich langsam an der Wand hinter mir gegen Boden sinken lassen um dann sofort die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Teilnehmer und der Übungsleiterin bei mir zu wissen. Gymnastikball unter die Beine, Frau greeny auf dem Boden, alle sehr besorgt, man reichte mir ein Getränk….
MEIN GOTT WIE PEINLICH!!!!!!!
Ausgerechnet ich, so fast die jüngste Teilnehmerin, liege wie ein Käfer auf dem Rücken und strecke die Beine in die Luft. Und hatte vorher so eine große Klappe, bissken Rentner-Turnen….Hochmut kommt vor dem Fall.
Ich darf jetzt vor jedem Turnen den Blutdruck messen lassen damit man weiß daß bei mir alles in Ordnung ist. Und falls ich dann wirklich mal nicht mehr hochkomme, das ganze findet im Rehazentrum einer Klinik statt, man könnte mich also intensiv betreuen falls der marode Körper mich wieder im Stich lässt.
Ich werde jetzt mal jeden Tag ein halbes Stündchen auf das Trainingsfahrrad steigen, das hier steht. Ich möchte nämlich die 45 Minuten am nächsten Montag ohne Pause auf der Matte mit hochgelagerten Beinen überstehen.
Und zumindest so halbwegs mit den *älteren Herrschaften* mithalten können …..